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Chinesisch lernen und Praktikum in China

Immobilienkauf in China gefällig

Wer in den letzten Jahren China regelmäßig besucht hat, konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass in chinesischen Großstädten versucht wird, in wenigen Jahren die Stadtentwicklung von Jahrzehnten im Zeitraffer durchzumachen.

Baukräne ohne Ende, ist ein Bürogebäude oder Wohnkomplex fertig, wird der nächste angefangen. Sowohl in Shanghai und Peking gibt es auch einige modern und futuristisch aussehende Immobilien, an denen einfach nicht weitergebaut wird, weil den Investoren das Geld ausging.

Ganze Stadteile verändern sich innerhalb weniger Jahre, wer vor 10 Jahren in Peking war und sich die Stadt jetzt noch mal ansehen will, um Erinnerungen aufzufrischen, wird einige Stadtteile nicht mehr wieder erkennen.
Bereits seit einiger Zeit befürchtet die chinesische Regierung eine Immobilienblase in China und hat entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Chinesische Immobilien sind in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus ausländischer Investoren gerückt, verspricht der Markt doch immer noch überdurchschnittlich hohe Renditen. Anhaltende Deregulierungen für Unternehmen und die Lockerung von Beschränkungen für ausländische Unternehmen machen China zu einem Land, in dem mit lang anhaltendem Wachstum in der Immobilienbranche gerechnet wird.

Befürchtet wird aber seit einiger Zeit von der chinesischen Regierung, dass das Kapital ausländischer Investoren vor allem in den Städten Shenzhen, Peking und Shanghai die Preise steigen lässt, was es für die größer werdende Mittelschicht immer schwieriger mache, Immobilien selbst zu erwerben.

Bereits im Juli 2006 waren Regeln erlassen worden, die ausländischen Individuen und Unternehmen Beschränkungen auferlegen. Ziel der Regelung war es, ausländischen Spekulanten, die auf kurzfristige Rendite aus sind, das Leben schwerer zu machen.

Die Regelungen wurden allerdings skeptisch gesehen, da ausländische Investitionen sowieso nur einen kleinen Teil des Gesamtmarktes ausmachen. Außerdem waren Personen und Firmen aus Hongkong und Macao ausgenommen, was europäischen Investoren Schlupflöcher über Off-Shore Gesellschaften bot.

Ausländer erwerben in China vor allem Luxusimmobilien, ausländische Investoren investieren ihr Geld vor allem in Luxusimmobilien, Bürohäuser und Einkaufszentren.

Präzisierung der Relungen für Immobilien in Peking

In Peking wurden die Regelungen für Ausländer jetzt präzisiert. Allerdings sind vor allem in Peking die Sorgen groß, dass nach den Olympischen Spielen 2008 die Investitionen nachlassen und ein Knick in der Wachstumskurve entsteht.

Nach einer Anfang Februar 2007 durch das Beijing Municipal Security Bureau erlassenen Regel benötigen Ausländer ein Zertifikat, das ihnen bestätigt, dass sie bereits 1 Jahr in China zwecks Studium oder Arbeit verbracht haben. Außerdem dürften Ausländer Häuser nur für den Eigenbedarf erwerben. Wenn sie Immobilien vermieten möchten, bzw. zu kommerziellen Zwecken nutzen möchten, müssen sie ein Unternehmen gründen und entsprechende Geschäftslizenzen beantragen.

Internationale Organisationen, ausländische Botschaften und Personen mit Diplomatenstatus benötigen dazu noch eine Erlaubnis des Außenministeriums.

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