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Gehaltsverhandlungen in China

Welches Gehalt kann ich in China verlangen?

Bewerber stehen in China oft vor der Frage, welches Gehalt sie verlangen können. Oft wird während des Vorstellungsgesprächs vom Bewerber erwartet, dass er einen Vorschlag macht. Wer unbedingt eine Stelle in China sucht nennt oft dann eine zu niedrige Zahl.

Dies führt dann nach Antritt der Tätigkeit zu Frust auf seitens des Bewerbers wenn er nach einer Weile die Gehälter seiner Kollegen erfährt – und der Arbeitgeber kann sich oft bald nach einem neuen Mitarbeiter umsehen.

Auch für kleine Unternehmen ist es langfristig besser, sich eine klare Gehaltstruktur zu geben und den Mitarbeitern Karrierechancen zu eröffnen, z.B. mit Weiterbildungsmaßnahmen, Bonusprogrammen, der Möglichkeit, in einem internationalen Umfeld Erfahrung zu sammeln (vor allem für lokale Mitarbeiter wichtig).

Sich über seinen Wert auf dem Arbeitsmarkt klar werden

Im Internet finden sich zahlreiche Studien von Personalberatungen, die detaillierte Gehaltsvergleiche anbieten. So kann man sich einen ersten Überblich verschaffen, wie lokale und Expatgehälter in der jeweiligen Position oder Branche aussehen.

Bei Sinojobs.de gab es eine Umfrage, nach der lediglich 5% der ausländischen Bewerber bereit sind, zu lokalen Bedingungen zu arbeiten.

51% der Befragten verlangen Expatgehälter, 44% lokale Gehälter plus Ausländerzuschlag

 Quelle: Sourcing Asia, 06 2009/01 2010 , Umfrage bei Sinojobs unter 1030 Besuchern

Die folgenden Personalberatungen in China veröffentlichen regelmäßig Gehaltsvergleiche in China:

Gehälter: Was bin wert?

Argumente während den Gehaltsverhandlungen

Während erfahrene Expats oft wissen, was sie wert sind, verkaufen sich vor allem Berufseinsteiger oft unter Wert. Man sollte sich also bereits vor den Gehaltsverhandlungen Argumente überlegen, vor allem wenn man sich bei kleineren Unternehmen oder Startups bewirbt, die noch keine ausgereifte Gehaltsstruktur haben.

  • Höhere Lebenshaltungskosten für Expats
  • Auslandskrankenversicherung -
  • Sprachkenntnisse
  • Internationale Erfahrung, die ein lokaler Mitarbeiter eventuell nicht hat
  • Weniger Job-Hopping als Expat (das stimmt zwar nicht, ist aber egal) -
  • Auf eigene Verbindungen zu China hinweisen (Sprachkenntnisse, persönliche Beziehungen zu China), die vermuten lassen, dass man langfristig in China bleiben möchte

Grundsätzlich rate ich Bewerbern, die sich unter Wert bezahlt fühlen, nach einem Gespräch mit dem Arbeitgeber und wenn keine Besserung in Sicht ist, sich nach einer anderen attraktiveren Stelle umzusehen. Erfahrung kann man auch in anderen Unternehmen sammeln.

Als Bewerber sollte man sich nie auf Versprechen oder mündliche Absprachen verlassen, die ihm/ihr einen Bonus, einen späteren Anteil an der Firma oder ähnliches verheißen. Oft versprechen Arbeitgeber Berufseinsteigern Gehaltsnachverhandlungen nach 6-12 Monaten. Auf diese sollte man dann auch bestehen.

Egoistisch sein

Bewerbern, die sich zum Beispiel aus dem Ausland bei einem Unternehmen in China bewerben, rate ich normalerweise zu einer gesunden Portion Egoismus.  Wer eine Stelle sucht und Absagen kassiert, kann sich auch erst einmal auf eine unattraktivere Stelle einlassen. Normalerweise wird sowieso eine Probezeit vereinbart. D.h. man kann sich auch als Bewerber nach der Einreise vor Ort nach einer neuen Stelle umsehen und vor Ablauf der Probezeit einfach kündigen.

Stolpersteine in China

Wer in China arbeitet, sollte auch darauf achten, dass er die Lebenshaltungskosten richtig einschätzt und vor allem mit dem richtigen Visum einreist und eine Arbeitserlaubnis erhält. Dies sollte normalerweise der Arbeitgeber besorgen können. 

Man sollte für eine berufliche Tätigkeit in China nicht mit einem Touristenvisum einreisen, sondern das korrekte Visum für die Beantragung der Aufenthaltserlaubnis besitzen.

Visum

  • Kopie des Reisepass
  • Lebenslauf
  • Registration Form of Temporary Residence (erhält man nach der Einreise)
  • Abschlusszeugnis der Universität
  • Arbeitsvertrag
  • Business License and Organization Code License des Arbeitgebers
  • Gesundheitszeugnis (kann man in China oder im Ausland machen lassen)

Ablauf Visumsvergabe:

  • Antrag auf Arbeitserlaubnis stellen (vom Ausland aus), dauert 3-6 Wochen
  • Mit der Arbeitserlaubnis und dem Einladungsschreiben der Firma ein Z-Visum beantragen an der chinesischen Botschaft in Deutschland
  •  Einreise nach China und die Alien Employment Permit beantragen
  • Aufenthaltsgenehmigung beantragen

Der gesamte Ablauf dauert mehrere Wochen. Der Arbeitgeber
sollte die Formalitäten übernehmen.

Theorie und Praxis

  •  Gesetzliche Vorschriften werden oft auch von Großunternehmen nicht beachtet
  • Praktikanten halten sich oft mit Business Visum oder Touristenvisum in China auf
  • Ausländer geben oft keine Steuererklärung ab (vor allem wenn sie mit dem falschen Visum in China sind)

Nützliche Links:

Auf China spezialisierte Stellenbörsen:

Allgemeine Stellenbörsen

  • www.stepstone.de
  • www.monster.de
  • www.experteer.de

Meta-Jobbörsen:

  • www.kimeta.de

Gehaltsvergleiche:

Lebenshaltungskosten in China

Diese können sehr verschieden sein. Während Studenten oft mit 500-1000 Euro im Monat auskommen, müssen westliche Arbeitnehmer mit höheren Kosten rechnen

  • Krankenversicherung (300-500 Euro / Monat)
  • Miete (zwischen 500-2000 Euro / Monat, da Expats oft in "Expatvierteln" mit hohen Mietpreisen wohnen
  • regelmäßige Rückflüge nach Europa
  • Essen, Nightlife ...

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