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Geschichte Hongkongs

Hongkong wurde bereits während der Han-Dynastie von Chinesen besiedelt, die ersten Siedlungsspuren reichen aber bereits 6000 Jahre zurück.  Westlicher Einfluss kam im 15. und 16. Jahrhundert über die Seidenstraße, die von Westeuropa bis nach China führt. Grund dafür war die zunehmende Begeisterung an Chinesischen  Produkten wie Tee und Seide.

Wegen seiner sicheren Lage wurde Hong Kong schnell als Europäischer Handelsstützpunkt zwischen Europa und Asien beschlagnahmt. Die Portugiesen waren die ersten, gefolgt von den Briten. Die enorme strategische Bedeutung Hong Kongs wurde von den Briten allerdings erst nach dem 1. Opiumkrieg erkannt. Nach dem 1. Opiumkrieg trat China Hongkong zwangsweise an die Briten ab, im Jahr 1898 wurden die New Territories  für 99 Jahre an Großbritannien verpachtet.

Unter Britischem Einfluss gewann Hongkong zunehmend an Bedeutung und hatte in Asien mit seinen Bank- und Versicherungsgeschäften einen Ruf als sehr sicher und zuverlässig. Als 1949 in China die Kommunisten die Macht übernahmen, flohen tausende Menschen vom Festland nach Hongkong um dem Kommunistischen System zu entkommen. Dadurch wurde Hongkong zu einem der dicht-besiedelten Städte der Welt.

Deng Xiaoping lehnte eine Verlängerung des Pachtvertrages über 1997 hinaus ab und verlangte neben der Rückgabe der New Territories eine Rückgabe von ganz Hong Kong an die Volksrepublik China. Es war klar, dass Hong Kong nicht ohne die New Territories überleben konnte, darüber hinaus war Hong Kong wirtschaftlich bereits stark von China abhängig. Unter Margeret Thatcher begannen also die Verhandlungen über eine Rückgabe von Hong Kong an China.


Seit 1997 steht Hongkong wieder unter chinesischer Verwaltung (ein Land, zwei Systeme). Währung ist immer noch der Hongkong-Dollar.

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