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Geschichte Yunnans

Betrachtet von einem historischen Gesichtspunkt aus, ist Yunnan immer ein eher vages  Territorium des chinesischen Kaiserreichs gewesen. Die Lage an der südwestlichen Ecke Chinas und die hier stark verbreitet lebenden Minderheiten ließen immer das Gefühl aufkommen, diese Region würde sich zur Unabhängigkeit entwickeln.Yunnan war deshalb auch zeitweilig zu Burma zugehörig gezählt worden.

Han Dynastie

Im Jahre 109 v.Chr. gab Kaiser Wu dem General Guo Chang die Order, in den Süden zu gehen und dort die Yizhou Provinz sowie 24 Regionen zu gründen. Die Hauptstadt sollte sich in der Dianchi Region, heute Jinning, befinden, eine andere Region wurdeYunnan benannt.     
Um den Handel zwischen Burma und Indien auszudehnen, schickte Kaiser Wu zudem auch Tang Meng, um den “Fünf-Fuß-Weg“, umbenannt in „Südwestlicher Barbarenweg“ zu erhalten und auszuweiten.

Während dieser Zeit verbesserte sich Yunnans Landwirtschaft zu einem großen Teil. Die Einwohner Yunnans benutzten Werkzeuge aus Bronze, und hielten einen diversen Viehbestand. Dieses Volk ist heute als das Tai-Volk bekannt.
Im Jahre 109 n.Chr. gründete der Han-Hof die Grafschaft Yunnan als Kommandatur. Die Han benannten die Grafschaft mit Yunnan wegen ihrer Lage am Süden des Berges Yun. Zu jenen Tagen war Yunnan County schon Heimat vieler unabhängiger Königreiche und unterschiedlicher Minderheiten.

Yuan Dynastie

Die Yuan Dynastie war das erste Regime in China, das Yunnan unter eine strikte  administrative Kontrolle stellte. 1253 drangen Kublai Khan’s Mongolen in die Yunnan Provinz ein, und mehrere einheimische Regime, inklusive des die Kontrolle habenden Dali Königreiches, mußten auf ihren Thronen verzichten. Yunnan wurde zu einer Provinz des Kaiserreiches Kublai Khans, dennoch machten die lokalen Autoritäten Yuans mit den früheren Oberhäuptern weiter, sie waren nur gezwungen, hohe Steuern zu bezahlen. Nach dem Fall der Yuan Dynastie verfiel die Yunnan Provinz regelrecht in Chaos und Anarchie

Ming Dynastie

Die Nachfolger der Yuan, die Ming Dynastie, hatte bis 1381 nicht sehr viel Interesse an der Yunnan Provinz. Die Regierung erlaubte General Mu Ying, Zhu Yuanzhang’s Pflegesohn, ein erbfeudales System in der Provinz zu errichten. Durch die Hilfe der Ming Dynastie gewann die Mu Familie an großem Einfluß in der Yunnan Provinz.

Seit dem Ende des 15. Jhrdts. begann die Toungoo Dynastie Burmas sich für das Territorium Yunnans zu interessieren. Im 16.Jhrdt. widerstand  die Armee des Gouverneurs von Yunnan, Chen Yongbin, eine Invasion der burmesischen Armee. Nach dem Krieg ließ Chen Yongbin acht Pässe an der Grenze von Tengye entlang errichten, um die Grenzen des Territoriums zu markieren.

Qing Dynastie

Nach dem Fall der Ming Dynastie in Nordchina, war Yunnan mit Zhu Youlang an der Spitze das letzte verbliebene Terriorium der Ming. Mit der Unterstützung von Rebellen und Loyalisten kämpfte Zhu Youlang gegen die Qing, selbst als diese bereits Kunming-Stadt im Jahre 1659 einnahmen. Zhu Youlang und seine Armee floh von Yunnan nach Burma, dort nach Asyl suchend. Unglücklicherweise wurden sie aber dort gefangengenommen. Die Anhänger Zhu Youlang’s zerstörten den Norden Burmas in einem Versuch, ihn zu retten. General Wu Sangui fiel 1662 in Burma mit seiner Armee ein, um die Aushändigung Zhu Youlangs zu fordern. Und obwohl König Pye dies zuerst verweigerte, entschied er schließlich doch, Zhu Youlang zu übergeben.

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