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Tibet - Gesundheit

Bei Reisen nach Tibet sollte man sich vergegenwärtigen, dass man sich auf einer Hochebene befindet. D.h., man sollte sich nicht überschätzen und dem Körper am Anfang genug Zeit geben, sich an den plötzlichen Höhenunterschied zu gewöhnen.

Vor allem für Flugreisende kann die Höhenluft zum Problem werden, da sich ihr Körper plötzlich umstellen muss. Doch auch Busfahrten bergen ihre Tücken, da die Pässe auf der Fahrt nach Lhasa teilweise Höhen von über 5000 Meter erreichen. Folgen des Höhenunterschieds können Kopfscherzen, Übelkeit und Schwindelgefühle sein. Am besten kann man dem vorbeugen, in dem man sich langsam an die Höhe gewöhnt. Es empfiehlt sich z.B., die ersten paar Tage in Lhasa zu verbringen, bevor man sich in höhere Regionen begibt. 

 

Höhenkrankheit

Grundsätzlich ist es anzuraten, Tibet nur im gesunden Zustand zu bereisen. Dies gilt insbesondere für das Herz und die Lungen, da der geringe Sauerstoffgehalt und der niedrige barometrische Luftdruck eine Anpassung des Körpers erfordert. Besucher, die sich zum ersten Mal in einer Höhe wie dem tibetischen Plateau befinden werden möglicherweise mit zahlreichen Symptomen konfrontiert werden.

Symptome:

Zu den ersten Anzeichen gehören: Kopfschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, kurze nächtliche Atemstörung, Leistungsabfall, Wasserödeme unter der Haut, Sehstörungen, Herzschlag um 20% beschleunigt. Bei den meisten Besuchern verschwinden die Symptome innerhalb weniger Tage. Es ist allerdings dringend anzuraten, diese ernst zu nehmen und sich in den ersten Tagen den Aufenthalts weder zu überanstrengen noch den Höhenunterschied zu vergrößern.

Ernsthaftere Warnzeichen sind: rapider Leistungsabfall, konstante und schwere Kopfschmerzen, Atemnot bei Anstrengung, nächtliche Atemnot in Ruhe, schnelle Atmung, Herzjagen, Schlaflosigkeit, schwere Übelkeit, Erbrechen, trockener Husten, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Benommenheit, Lichtempfindlichkeit, Gang- und Stehunsicherheit, weniger als 0,5 l Urinausscheidung in 24 Stunden.

Zu den lebensbedrohlichen Alarmsignalen gehören Bewusstlosigkeit, das Gefühl eine schwere Krankheit zu haben, psychiatrische Auffälligkeiten, Atemnot in Ruhe, schwerer Husten mit braunem Auswurf, Bewegungsstörungen, Druck auf der Brust und rasselnde Atmung – es besteht akute Lebensgefahr!

Empfehlungen die Symptome zu überwinden:

Um die ersten Symptome der Höhenkrankheit zu überwinden ist es wichtig seinem Körper dazu genügend Zeit zu gönnen und sich bei Bedarf besser auszuruhen, als irgendetwas zu erzwingen. Auf keinen Fall aber sollten leichte Symptome dramatisiert werden, denn allzu große Sorge über die Veränderungen verschlimmert die Symptome meist eher. Zudem ist anzuraten leichtes Essen mit hohem Energiegehalt zu wählen. Auf jeden Fall ist auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Da die Temperaturen variieren können, sollte an unterschiedlich warme Kleidung gedacht werden.

Mögliche gesundheitliche Folgen bei Nichtbeachtung der Symptome:

Werden körperliche Symptome übergangen und erfolgt der Aufstieg in noch höhere Regionen zu schnell kann dies zu gefährlichen bis tödlichen Formen , wie dem Höhenlungenödem (HAPE) oder dem Höhenhirnödem (HACE) führen. Grundsätzlich ist anzuraten, ab 3000 Höhenmetern täglich nicht mehr als 300 Höhenmeter aufzusteigen und nach 1000 Höhenmetern einen zusätzlichen Pausentag einzulegen. Sollten die Symptome nicht durch Rast verschwinden, ist ein Abstieg auf unter 2500 m anzuraten. Früh- und Warnzeichen des Körpers sollten NICHT durch Medikamente oder den „eisernen Willen“ überspielt werden.

Es ist darauf hinzuweisen, dass das Auftreten von Höhenkrankheit nicht in unmittelbaren Zusammenhang mit der körperlichen Fitness, dem Alter oder Nikotinabhängigkeit steht. Allerdings gibt es einige Faktoren, die das Auftreten der Höhenkrankheit begünstigen, wie zu schneller Aufstieg, schwere körperliche Arbeit, das Tragen schwerer Lasten oder bereits bestehende oder noch nicht vollständig auskurierte Krankheiten. Gerade Bergunfälle werden durch die Überschätzung der  eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit oder durch Symptome wie Schwindelgefühle begünstigt.

Hunde in Tibet

Zusätzlich zu den sonst üblichen Impfungen sollte eine Impfung gegen Tollwut erwogen werden. Tibetische Hunde sind (außer vielleicht in der Innenstadt Lhasas) ein ständiger Begleiter. Sie haben sich aber an den Menschen gewöhnt und liegen meistens schlafend in der Sonne. Allerdings liegen sie wirklich überall, so dass man z.B. in Rigaze bereits aufpassen muss, dass man nicht auf sie tritt, wenn man um eine Ecke geht.

 

Sonnenbrand

Ein unterschätztes Problem vor allem im Frühjahr und Herbst ist der Sonnenbrand. Man sollte sich auf jeden Fall durch Sonnecreme und Kleidung, die den ganzen Körper bedeckt, vor der starken Sonneneinstrahlung schützen. Ein Hut gehört in Tibet quasi zur Standardausstattung.

Hier finden Sie allgemeine Gesundheitstips für eine Reise nach China.

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