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Geschichte der Weltausstellung

Die erste Weltausstellung wurde im Jahre 1851 unter dem Titel  „The Great Exhibition of the Works of Industry of All Nations“ im Londoner Hydepark errichtet, nachdem Prinz Albert den Wunsch nach einer Ausstellung internationalen Charakters geäußert hatte.

Dazu wurde extra für diesen Zweck der berühmte „Crystal Palace“ erbaut. Den Plan für den „Chrystal Palace“, der hauptsächlich aus Glas und Eisen bestand, lieferte der Architekt Joseph Paxton, der hierfür ein Honorar von 5.000 Pfund erhielt.

Die folgenden Ausstellungen hatten lange Mühe die Dimensionen der ersten Weltausstellung zu erreichen. Im Jahre 1889, als die vierte Weltausstellung in Paris stattfand, sollte jedoch spätestens bewusst geworden sein, dass die Weltausstellungen in den nächsten Jahren zu einem festen Bestandteil industrieller Weiterentwicklung und der gleichzeitigen Information der Menschen zu den erreichten technischen Fortschritten werden würden. In Paris wurden damals unter anderem der Eiffelturm, große massive Dampfmaschinen und die „Galerie des Machines“ vorgestellt. Der Eiffelturm und die „Galerie des Machines“ gelten heute als zwei der berühmtesten Bauwerke des 19. Jahrhunderts.

Für die offizielle Zulassung einer Stadt als Standort für eine Weltausstellung ist die seit 1928 existierende Organisation und in Paris ansässige „Bureau International des Expositions” (BIE) zuständig.

Meist steht eine Weltausstellung unter einem bestimmten Motto, welches ein weitläufiges Themengebiet umfasst. Der Titel der EXPO 2000 in Hannover lautete beispielsweise „Mensch - Natur - Technik“

Der geläufige Name EXPO leitet sich aus dem französischen Wort für Weltausstellung ab, „Exposition Mondiale“. Die Dauer einer EXPO ist in der Regel auf drei bis sechs Monate begrenzt. Die letzte Weltausstellung fand 2005 im japanischen Aichi statt. Das Motto dieser EXPO trug den Titel “Weisheit der Natur“. Insgesamt besuchten mehr als 22 Millionen Besucher die Ausstellung in Japan. Im Gegensatz zur EXPO in Hannover, wo am Ende ein hoher Verlust zu Buche stand, konnte die japanische Ausstellung einen Gewinn vorweisen.

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