Werben auf Chinaseite.de

Sichern Sie sich Ihren Werbeplatz.

Forum

Diskutieren Sie in unserem Forum mit anderen
Lesern der Chinaseite und lassen Sie sich von
Experten beraten.

Sie haben eine Frage? Hier finden Sie Ihre Antwort.

China Newsletter abbonieren

Der Newsletter der Chinaseite informiert Sie
regelmäßig über neue Inhalte, Events und Wissenswertes rund um China.

Interesse? Dann melden Sie sich an.

Anzeige

Chinesisch lernen und Praktikum in China

Chinesische Philosophie: Daoismus (Taoismus)

Während die Konfuzianer sich der Gesellschaft zuwandten und versuchten, sie durch ihr Wirken zu verändern, wenn die Möglichkeit dazu bestand, war der Daoismus eher weltabgewandt und passiv. Die beiden bekanntesten Werke des Daoismus sind das "Nan Hua Chen Ching" (Wahres Buch vom südlichen Blütenland), oft nach seinem Verfasser kurz Zhuangzi genannt, und das Daodejing (Buch vom Weg und der Tugend), vor allem das Daodejing hat durch seine Vieldeutigkeit und seine Andeutungen viele Gelehrte gereizt. Das Daodejing umfasst ca. 5000 Schriftzeichen und soll angeblich von Laozi (andere Schreibweisen: Laotse, Lao-tzu) verfasst worden sein. Nicht wenige Konfuzianer zogen es nach ihrem Dienst als Beamter zu den Lehren des Daoismus hin.

Das Leben von Laozi

Über das Leben von Laozi ist nicht sehr viel bekannt. Er soll im 6. Jahrhundert v. Chr. im Staate Chu während der Zhou-Dynastie geboren sein. Sein ursprünglicher Name war Li Er. Allerdings wird sein Name in späteren Werken nur als Laozi überliefert, was soviel wie "Alter Meister" heißt. Angeblich soll ihn Konfuzius während seiner Reise nach Luoyang (Hauptstadt der Zhou-Dynastie), als Laozi dort Archivar war, um Rat wegen der Riten gefragt haben, allerdings wird diese Geschichte bereits vom berühmten chinesischen Historiker Sima Qian bezweifelt.

Das Daodejing entstand angeblich, als Laozi auf dem Weg nach Westen war, um China zu verlassen. Ein Grenzbeamter hielt ihn an der Grenze zurück und bat ihn, ein schriftliches Werk zurückzulassen, worauf Laozi das Daodejing diktierte und daraufhin China für immer verließ. Allerdings wird vermutet, dass das Daodejing erst im 4. Jahrhundert v. Chr. entstanden ist, denn viele Gedanken des Daodejing finden sich auch in den Werken anderer Philosophen. Das Daodejing wurde in späterer Zeit zum Hauptwerk des Daoismus und Laozi zum Gründer des Daoisums erklärt. Der Daoismus wurde während der Tang-Dynastie sogar zur Staatsreligion erklärt.

Daoistische Ideen sind aber bereits lange vor Laozi überliefert. Der Sage nach soll der Gelbe Kaiser, ein legendärer Herrscher der Urzeit, der Gründer des Daoismus sein.

Artikel weiterempfehlen

mehr aus Chinesische Kultur

Peking 2008 - Olympischer Fackellauf

Mit einer 130 Tage dauernden, und 137,000 Kilometer (85,127 Meilen) langen Route, die für den Fackelstaffellauf der Olympischen Spiele in Peking 2008 geplant ist, wird die Welt bald Zeuge sein, wenn die Fackel große Distanzen über 5 Kontinente überwinden wird

mehr...

Chinesisches Neujahr

Das chinesische Neujahr (Chinesisches Frühlingsfest) richtet sich nach dem chinesischen traditionellen Bauernkalender und liegt zwischen dem 20. Januar und dem 21. Februar eines Jahres. Es beginnt mit dem neuen Mond des ersten Monats des neuen Jahres.

mehr...

Olympische Spiele und Korruption

Nach dem Korruptionsskandal von Salt Lake City wurde ein neues Bewerbungsverfahren eingeführt. Trotzdem bleibt Korruption ein Thema bei den Spielen. Im Jahr 2000 wurde Sydney beschuldigt, zwei IOC-Mitglieder aus Afrika bestochen zu haben

mehr...

Das Jahr des Hasen

Menschen, die im Jahr des Hasen geboren sind, sind talentiert und ehrgeizig. Sie sind überall beliebt und gute Gesellschafter, weswegen sie oft im Mittelpunkt stehen.

mehr...
Chinesische Zeichen

Kultur der chinesischen Schriftzeichen

Die chinesische Schrift ist die älteste Schrift der Welt, die heute noch verwendet wird. Bereits vor 4000 Jahren wurden chinesische Schriftzeichen auf Orakelknochen oder Schildkrötenpanzern verwendet. Ca. 1,3 Milliarden Chinesen verwenden heute diese Schrift, also ca. 1/4 der Menschheit.

mehr...