Forum

Diskutieren Sie in unserem Forum mit anderen
Lesern der Chinaseite und lassen Sie sich von
Experten beraten.

Sie haben eine Frage? Hier finden Sie Ihre Antwort.

China Newsletter abbonieren

Der Newsletter der Chinaseite informiert Sie
regelmäßig über neue Inhalte, Events und Wissenswertes rund um China.

Interesse? Dann melden Sie sich an.

Anzeige

Chinesisch lernen und Praktikum in China

Das chinesische Prinzip von Yin und Yang

In der traditionellen chinesischen Medizin kann ein gesundes und langes Leben nur durch die Existenz einer Balance zwischen Mensch und Kosmos, Mensch und Natur und Mensch zu seinen eigenen Organen erreicht werden.

Das Prinzip von Yin und Yang, das aus dem Taoismus hervorgeht, bildet eine entscheidende Grundlage dieses Gleichgewichts in der Natur, dem Kosmos und natürlich dem Menschen. Sie sind zwei sich ergänzende, nicht voneinander trennbare, zueinander im Gleichgewicht stehende und sich ständig verändernde Elemente, die die Voraussetzung für alles Leben sind. Der bekannteste daoistische Philosoph Chinas Laozi sagte einmal zur Verbindung und Unzertrennlichkeit von Yin und Yang:

<cite>"Wenn jeder die Schönheit als schön erkennt, gibt es bereits Hässlichkeit. Wenn jeder das Gute als gut erkennt, gibt es bereits Böses. Sein und Nichtsein erzeugen sich gegenseitig. Schwer und Leicht verwirklichen sich gegenseitig. ... Vorher und Nachher folgen sich gegenseitig."</cite>

Yin und Yang präsentieren einen vorhersagbaren und rhythmischen Kreislauf. Dieser wird unterbrochen, sobald einer der Elemente dominiert und das Partnerelement dadurch verringert wird. Dies wirkt sich beim Menschen negativ auf seine körperliche und geistige Verfassung aus. Ziel ist es folglich diese Elemente in einer harmonischen Beziehung zueinander zu bewahren.

In der Natur zeichnet sich das weibliche Yin zum Beispiel durch den Mond , Dunkelheit, Stille und Erde und das männliche Yang durch Sonne, Licht, Bewegung und Himmel aus. Beide Elemente formen in ihrer Gegensätzlichkeit eine Einheit. Wenn in der Natur Yin und Yang zusammenkommen, wird Leben kreiert. Trennen sie sich, wird Leben zerstört. Der Mensch erlangt und bewahrt Gesundheit durch ein Leben im Gleichgewicht.

Das Prinzip von Yin und Yang wirkt beim Menschen in seinen Organen, seiner Ernährung, seinen Aktivitäten und seiner Beziehung zum Umfeld. Körper, Geist und Anatomie des Menschen werden dementsprechend den jeweiligen Charakteristika von Yin und Yang zugeteilt. So sind zum Beispiel der Magen, die Einsamkeit und das Körperinnere Yin und der Rücken, soziale Kontakt und das Körperäußere Yang.

In der Ernährung gilt dasselbe Prinzip. Es gibt Yin- und Yang-haltige Nahrungsmittel. Werden zu viele Nahrungsmittel aus der einen Kategorie verzehrt, dann wird in den Organen des Körpers ein Ungleichgewicht hervorgerufen, das sich wiederum negativ auf die Gesundheit ausübt.

Ziel ist es letztendlich, Yin und Yang in einem Gleichgewicht zu behalten, dadurch Blockaden innerhalb der Energiebahnen zu verhindern und den Energiefluss der sogenannten Energie qi zu gewährleisten, denn qi heilt die Organe und reinigt den Körper. Aus Yin und Yang gehen jing die Feinessenz, qi die Lebensenergie und shen die geistige Energie hervor und gemeinsam kreieren sie die Welt.

Artikel weiterempfehlen

mehr aus Chinesische Kultur

Chakra

Unter Chakra versteht man ein Energierad, ein Lebensenergiezentrum. Jeder Mensch besitzt sieben Hauptchakren, die alle in einer Beziehung zueinander stehen. Die Chakren beginnen an der Basis der Wirbelsäule mit dem Basis-Chakra und enden in der Mitte des Kopfscheitels mit dem Scheitel-Chakra.

mehr...

Frauen-WM in China: Qualifizierte Mannschaften

Der Weltfußballverband FIFA ist in sechs Kontinental-Konföderationen aufgeteilt. An der Fußball WM der Frauen nehmen 16 Mannschaften teil. 15 Länder haben sich schon fest qualifiziert. Die Entscheidung, welches Land für die OFC (Ozeanische Fußball-Konföderation) antritt, fällt Mitte April 2007. Die bisher qualifizierten Mannschaften sind die Volksrepublik China...

mehr...
Die Qing-Dynastie

Die Qing-Dynastie

Den Untergang der Ming-Dynastie (1368 – 1644) läuteten einerseits die durch die Regentschaft mehrerer unmündiger und schwacher Kaiser hervorgerufene Machtkämpfe und Intrigen, welche zu politischer Instabilität führten, sowie die zunehmende Bedrohung aus dem Norden ein: Hier hatte im Gebiet der heutigen Mandschurei das Volk der Dschurdschen, Nachfahren der Gründer des Jin-Reiches im 12. Jahrhundert, unter Nurhaci (1559 – 1626) ein militärisch mächtiges Reich geschaffen,

mehr...

Olympia 2008 Hoffnungsträger

Dong Fangzhuo 董方卓 wurde am 23. Januar 1985 in Dalian, China geboren. Momentan spielt er zur Leihe für Antwerpen. Sobald der Leihvertrag ausläuft kehrt er zu Manchester United zurück. 2004 unterschrieb er einen Vertrag bei Manchester United und wurde somit der erste chinesische Spieler der für Manchester United spielt. Die Transfersumme die von Manchester United gezahlt wurde ist auch ein Rekord, denn nie zuvor wurde so viel Transfergeld für einen chinesischen Fußballer gezahlt.

mehr...

Die Xin-Dynastie - Interregnum Wang Mangs

Wang Mang war ein Neffe der Kaisergemalin des Yuandi und war ab 1 nach Chr. Regent des unmündigen Kaisers. Im Jahr 9 n. Chr. nahm er selbst den Kaisertitel an un gründete die Xin-Dynastie (Xin = Erneuerung).

mehr...