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Die Sui-Dynastie

Gründung der Sui-Dynastie

Die Sui-Dynastie ging aus dem Reich der Nördlichen Zhou hervor, eines der drei Teilreiche, die aus der Wei-Dynastie der Toba, einer der 16 Dynastien in Nordchina, entstanden war. Im Jahr 577 konnte der Herrscher der nördlichen Zhou-Dynastie Nordchina vereinen, als er den Staat Qi eroberte.

581 kam es zu einem Staatsstreich durch den General Yang Jian, einem angeheirateten Verwandten der Zhou. Er tötete die Herrscherfamilien, rief die Sui-Dynastie aus und erhielt den Kaisernamen Wendi. Im Jahr 589 beendete er die Herrschaft des Reiches Chen, der letzten der sechs südlichen Dynastien. Damit war die lange Periode der Zersplitterung des Reiches beendet. Yang Jian regierte bis 604 n. Chr. Er wird als umsichtiger und schlauer Herrscher beschrieben. Er führte längst überfällige Landreformen auf Kosten der reichen Grundbesitzer durch, legte Getreidevorräte an und begann mit dem Bau eines Kanalsystems, das mit eine Ursache für den Aufschwung der Wirtschaft und des Handels zu seiner Zeit war.

Sein Nachfolger Kaiser Yangdi war ganz das Gegenteil von Yang Jian. Er ermordete sowohl seinen Vater als auch den legitimen Thronerben. Unter seine Herrschaftszeit fiel der Bau des Kaiserkanals, der von Bauern fertig gestellt wurde, die harte Frondienste leisten mussten. Er errichtete eine zweite Hauptstadt mit prächtigen Palästen und war auch sonst sehr verschwendungssüchtig. Er führte Kriegszüge nach Korea durch, die von 612-614 in einem Desaster endeten. Zudem ließ er auch eine riesige Kriegsflotte bauen um Feldzüge gegen Formosa und die Ryukyu-Inseln zu führen und den Feldzug gegen Korea zu unterstützen.

China chinesische Geschichte

Sturz der Sui-Dynastie

Die Feldzüge Kaiser Yangdis verschlangen Unsummen und gingen auf Kosten der inneren Stabilität. Es brachen Unruhen aus, die wie so oft in der chinesischen Geschichte durch Bauern ausgelöst wurden, die durch Überschwemmungen im Gebiet des Gelben Flusses ihr Land verloren hatten. Im Jahr 613 brachen auch erstmals Aufstände unter den Adelsfamilien aus. Im Jahr 618 wurde Yangdi ermordet.

Er hatte sich nach den Niederlagen gegen Korea nach Süden zurückgezogen und wurde dort von seinen Beratern ermordet, als im Norden ein Aufstand unter dem Aristrokraten Li Yuan ausbrach. Angetrieben wurde dieser dabei von seinem Sohn Li Shimin, der sein Nachfolger auf dem Thron der Tang-Dynastie werden sollte. Li Yuan bestieg 618 nach der Eroberung Chang´ans als Kaiser Tang Gaozu den Thron und gründete die Tang-Dynastie, die mit als Blütezeit Chinas gilt.

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