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Die östliche Han-Dynastie

Die östliche Han-Dynastie erhielt ihren Namen wegen der Verlegung der Haupstadt nach Osten, von Chang´an nach Luoyang. Die restaurierte Dynastie konnte nie an den Glanz der frühen Han-Dynastie anknüpften, die Kaiser hatten von Beginn an immer mit dem Problem der Großgrundbesitzer zu kämpfen.

Diese hatten dem ersten Kaiser der späteren Han-Dynastie, Liu Xiu an die Macht verholfen, und auf deren Unterstüztung mussten die folgenden Kaiser ihre Herrschaft aufbauen und diese aber gleichzeitig in Schach halten. Auch Liu Xiu stammte aus einer Großgrundbesitzer-Familie. Er besaß riesige Ländereien, hatte Pächter, landlose Arbeiter und Sklaven unter sich. Sein Gut ließ er von einer eigenen Privatarmee schützen.

Die Probleme, die zum Untergang der früheren Han-Dynastie geführt hatten, wurden nicht beseitigt. Die Macht der Großgrundbesitzer, die Steuerpriviligien genossen, stieg und die Zahl der steuerzahlenden Bauern schrumpfte, da sie ihr Land durch Verschuldung immer mehr an die Großgrundbesitzer verloren und deren Land als Pächter oder sogar Leibeigene bearbeiteten. Frondienste für den Staat hatten sie dann nicht mehr zu leisten. Auch war das Land durch die Bürgerkriege verwüstet, die Bevölkerung war um ca. die Hälfte geschrumpft.

Ein weiterer Risikofaktor für die Herrschaft des Kaisers waren die Familien der Kaiserinnen am Hof, deren Einfluß die Han-Kaiser zurückdrängen wollten. Dazu verließen sich die Kaiser immer mehr auf die Eunuchen, die am Hof Dienst taten und die ihr exklusives Wissen um die Verwaltung nutzen, um ihren Einfluss zu stärken.

Liu Xiu starb im Jahr 57 n. Chr, sein Nachfolger wurde sein Sohn Mingdi (58-76 n. Chr.). Er nahm die kriegerische Politik gegen die Hunnen wieder auf und unternahm Feldzüge gegen den Westen. Unter Mingdis Herrschaft fiel angeblich auch der Beginn des Buddhismus in China. Auch unter Mingdis Nachfolger Kaiser Zhang wurde die aggressive Außenpolitik fortgesetzt, auch wenn sie nie mehr den Glanz und das Ausmaß der frühen Han-Dynastie unter Kaiser Wudi erreichen sollte.

Untergang der Han-Dynastie

Die Herrscher der Han-Dynastie waren meistens minderjährig und fielen immer mehr unter den Einfluß der Eunuchen, die ihre Macht gegenüber der Beamtenschaft ausbauen konnten. Die Grundbesitzer und die Beamten beuteten das Land immer mehr aus, die drängende Agrarfrage konnte nicht gelöst werden, die Zahl der verarmten Bauern stieg. Im Jahr 184 n. Chr. kam es zum Aufstand der gelben Turbane, der von den Regierungstruppen niedergeschlagen werden konnte.

Die Generäle Cao Cao und Dong Zhou taten sich bei der Niederschlagung der Unruhen hervor und rivalisierten um die Herrschaft. Der jugendliche Kaiser war nur noch eine Marionette. Dong Zhou wurde im Jahr 193 n. Chr. von Eunuchen ermordet.

Danach konnte sich Cao Cao zunächst zum starken Mann Chinas aufschwingen, allerdings verlor er die Kontrolle über weite Teile Südchinas und den Westen. Er setzte im Jahr 196 einen schwachen Kaiser ein, hielt aber die tatsächliche Macht in der Hand. Er selbst erklärte sich jedoch nie selbst zum Kaiser.

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